Ist das von einer KI?

Füg einen Text ein oder lade eine PDF hoch. Wir sagen dir, was sich nachweisen lässt, was nur ein Hinweis ist und was Schätzung bleibt. In dieser Reihenfolge, sauber getrennt. Andere verkaufen dir an dieser Stelle eine Prozentzahl als Beweis.

Kopier rein, was du prüfen willst. Der Text bleibt auf unserem Server, wird nicht gespeichert und geht an keine KI.

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Nachweis, Hinweis, Schätzung.

Drei Wege, drei sehr verschiedene Beweiskräfte. Wer sie zusammenrührt, bekommt eine Zahl, die nach Wahrheit aussieht und keine ist.

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    Die Wassermarke

    noch nicht prüfbar

    Anthropic webt seit dem 2. August 2026 eine unsichtbare Marke in Text, den Claude schreibt. Sie überlebt Kopieren und Einfügen und teilweise sogar Umformulieren. Das wäre der einzige echte Nachweis. Die Prüfung dafür hat der Hersteller angekündigt, aber noch nicht freigegeben. Bis dahin steht hier ehrlich „noch nicht möglich“ statt einer erfundenen Zahl.

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    Herkunftsdaten in der Datei

    Hinweis

    PDFs schleppen mit, womit sie gemacht wurden. Steckt ein KI-Werkzeug in den Erzeuger-Angaben oder liegen signierte C2PA-Herkunftsdaten in einem eingebetteten Bild, zeigen wir das an. Wir rechnen die Signatur nicht nach, deshalb ist es ein Hinweis und kein Beweis.

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    Die Stilanalyse

    Schätzung

    Fünf messbare Gewohnheiten: Gleichmaß der Satzlängen, lange Gedankenstriche, typische Textbausteine, persönliche Spuren und wiederholte Satzanfänge. Du siehst jeden einzelnen Wert und nicht nur das Ergebnis. Was sich mangels Text nicht messen lässt, zählt gar nicht erst mit, statt als „menschlich“ durchzugehen. Eine Schätzung bleibt es trotzdem.

Eine PDF ist kein Blatt Papier.

Sie ist ein Container, der Programme starten kann. Deshalb wird jede hochgeladene PDF zuerst auf Gefahrenmerkmale geprüft und erst danach gelesen. Findet sich etwas, das von sich aus Code oder Programme starten kann, öffnen wir die Datei gar nicht. Kleinere Auffälligkeiten wie ein Anhang stehen im Bericht, halten die Prüfung aber nicht an.

Programmcode im Dokument

Eingebettetes JavaScript ist der mit Abstand häufigste Angriffsweg bei PDFs. Zusammen mit einer Aktion, die beim Öffnen automatisch startet, ist es die klassische Schadkombination.

Versteckte Fracht

Eingebettete Dateien, Sprünge in diese Dateien hinein, RichMedia und Flash. Alles Wege, um etwas mitzuschleppen, das mit dem Text nichts zu tun hat.

Auch im Komprimierten

Moderne PDFs packen ihren Katalog zusammen. Einfache Prüfer sehen deshalb nichts. Wir entpacken vorher und suchen auch dort.

Signaturen, wenn vorhanden

Läuft auf dem Server ein Virenscanner, kommt sein Ergebnis dazu. Läuft keiner, schreiben wir das hin. Ein Scanner, der bei Ausfall schweigt, liest sich wie Entwarnung.

Deine Datei bleibt deine: Text und PDF werden auf einem Server in Deutschland geprüft, nicht gespeichert und an keine KI weitergegeben. Die Analyse rechnet vollständig auf unserem eigenen Server, es geht dafür keine Anfrage an fremde Dienste. Details im Datenschutz.

Was das hier nicht kann.

Es kann niemanden überführen. Die Stilanalyse hält jeden sauber geschriebenen Aufsatz für verdächtig und jeden übersetzten Text erst recht. Genau daran scheitern die kommerziellen Detektoren reihenweise, nur schreiben die es nicht dazu.

Wenn die Wassermarken-Prüfung freigegeben wird, ändert sich das für Claude-Texte: Dann steht dort ein echtes Ergebnis. Für alles andere bleibt es bei Indizien. Nutz es, um deinen eigenen Text einzuschätzen, bevor jemand anders es tut. Nicht, um jemandem etwas nachzuweisen.

Lieber selbst gelernt.

Der beste Schutz gegen die Frage, ob es von einer KI ist, ist ein Kopf, der den Stoff kann. Genau dafür ist der Rest dieser Seite da: Du lädst dein Skript hoch, daraus werden Karten, und die kommen zurück, kurz bevor du sie vergisst.